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Der Kaltenbronn liegt an der Passstraße zwischen Enz- und Murgtal im Grenzgebiet zwischen Baden und Württemberg in einer wild-romantischen Umgebung.

Die in der Eiszeit entstandenen Hochmoore auf knapp 1000 m Höhe sind die Heimat einer ganz besonderen Flora aus Latschenkiefern, Moosbeeren, Wollgras und Sonnentau und ein Refugium für das seltene Auer- und Haselwild. Die Entstehung der Moore auf dem Kaltenbronn begann am Ende der letzten Eiszeit vor mehr als 10 000 Jahren. Unter dem Einfluß hoher Niederschläge und geringer Lufttemperatur entwickelten sich auf dem Buntsandsteinuntergrund Torfmoose und Sauergräser. Die absterbenden Sprossen und Wurzeln wandelten sich fortwährend unter Luftabschluß zu Torfen um.



So wuchs im Laufe der Zeit der Moorkörper immer höher. Damit verloren die Pflanzen obenauf allmählich den Kontakt zu den Nährstoffen des Gesteinsuntergrundes. Sie müssen daher mit den wenigen Nährstoffen auskommen, die in den Niederschlägen enthalten sind. Die Zahl dieser anspruchslosen Gewächse ist nicht sehr groß, es sind in erster Linie Torfmoose, Wollgräser und Zwergsträucher. Am Rande der offenen Moorflächen wächst der ebenfalls von Natur aus artenarme Moorkiefernwald.



Der Schwarzwald-Mittelweg kommt am Kaltenbronn vorbei, und ein gut erschlossenes Netz an Wanderwegen und Routen für Mountainbikes führen im Sommer zu Wildseemoor, Hohlohsee und Hohlohturm, ins Murgtal, über die bekannte Grünhütte ins Enztal. Im Winter erschließen gepflegte Loipen und unser Skilift eine zauberhafte Winterlandschaft. Bei guter Fernsicht hat man vom Hohloh einen Blick bis zu den Alpen, Astronomen können von hier seltene Naturphänomene wie Sonnenfinsternis und sogar Polarlichter betrachten.