Kaltenbronn gehört verwaltungstechnisch zur Gemeinde Gernsbach und ist vom Ortstyp her eine Hofstelle.
Traditionell das Jagdrevier des Markgrafen Ludwig Wilhelm - des legendären Türkenlouis - und der Großherzöge von Baden, gab es schon früh eine Jagdhütte, die seit 1761 regelmäßig bewohnt war. Die Bewohner erhielten bald darauf eine Schankerlaubnis und kredenzten sauren Wein und Enzianschnaps an die Durchreisenden zwischen den Tälern. Zur Wahrung des herzöglichen Intimsphäre wurden die Gebäude erweitert und erlebten zwischen Napoleonischer Besetzung, erstem und zweitem Weltkrieg eine wechselvolle, zum Teil tragische Geschichte.
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Durch die romantischen Grundstimmung des ausgehenden 19. Jahrhunderts zog auch der Fremdenverkehr in Kaltenbronn ein - Kurgäste kamen zunächst nur in der wärmeren Jahreszeit. Doch dann erlebte der Skilauf durch das Aufkommen erster "Schneeschuh-Vereine" seinen Aufschwung. die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert war die Geburtstunde des Skifahrens. Im Jahr 1896 wurde der Ski-Club Pforzheim gegründet. Skilaufen wurde damals schon zum Trendsport, auch auf dem Kaltenbronn. Im Jahr 1905 berichtete das zuständige Forstamt, daß der "Schneeschuhsport einen ungeahnten Aufschwung genommen hat". Verbunden mit einem Pächterwechsel der Gastronomie hatte Kaltenbronn seine erste Wintersaison. Die Skilifte in der heutigen Form gibt es seit 1965.
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